Willkommen im Modul EBB

Hervorgehoben

Wir, Uwe Reiners und Jörn E. von Specht, freuen uns mit Ihnen gemeinsam das Modul Erziehen, Beraten, Betreuen (MEBB) gestalten zu können. Um den Erfolg der Veranstaltung zu sichern, ist es uns wichtig, dass Sie Ihre Wünsche, Kompetenzen und Erfahrungen in das Modul einbringen. Hierfür sind vier Modulsitzungen terminiert. Die Termine finden Sie in der Community des Studienseminars.

Sie haben hier den aktuellen Blog zum Modul Erziehen, Beraten, Betreuen im Unterricht aufgerufen. Folgende Inhalte werden wir mit Ihnen in den folgenden vier Sitzungen bearbeiten:

  • Gender und Diversity als Erziehungsaufgabe
  • Lehrerinnen- und Lehrerrolle im Kontext des Bildungs- und Erziehungsauftrags
  • Die eigene Lernbiografie im Hinblick auf die Entwicklung einer professionellen Haltung
  • Grundelemente der Kommunikation, Gesprächs- und Beratungskonzepte, Interaktion mit Einzelnen, mit und in Gruppen
  • Störungen und Konflikte – Präventions- und Interventionsstrategien
    Betreuungsaufgaben im schulischen Kontext
  • Modulbezogene rechtliche Regelungen

Dazu finden Sie hier (oder zum Download in das Bild klicken) die aktuelle Modulbeschreibung.

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Hier die Grobstuktur zu den Inhalten des Moduls.

Modulinhalte MEBB - Grobstruktur Kopie

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über Termine und Inhalte unserer gemeinsamen Modulveranstaltungen.

Curriculum MEBB 2017_2018

Näheres dazu erfahren Sie in den einzelnen Veranstaltungen. Texte und Materialien stellen wir Ihnen über DropBox zur Verfügung. Viel Spaß wünschen Ihnen Uwe Reiners, Katrin Kaiser & Jörn E. von Specht

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Die Lernaufgabe

Die Lernaufgabe für die kommenden gemeinsamen Modulsitzungen finden Sie hier! Haben Sie Fragen, zögern Sie nicht, sprechen Sie uns an!

Moderation: Jörn E. von Specht

 

4. Sitzung – Jg. 11-2016 EBB

WebQuest-EBB… in der Lernwerkstatt in Grebendorf läuft die letzte der vier Sitzungen im EBB-Modul. Draußen knapp 30 Grad Celsius, im kleinen Seminarraum ist es vergleichsweise kühl… die eingestetze Methode heißt WEBQUEST… schnell finden sich drei Gruppen, die zu unterschiedlichen Themen arbeiten. Im Anschluss dann die Präsentationen zu den Themen „Feedback“; „Interventionen“ und

Hier einige Impressionen aus der Sitzung… 🙂

Im Anschluss an die Präsentationen stand nur noch der Abschluss der Sitzungen als Evaluation an…

 

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Showroom EBB

…es ist der 16.März und die die EBB-LiV treffen sich zur dritten Sitzung ihres EBB-Moduls in der Lernwerkstatt… es wird in Gruppen gearbeitet… Ziel ist es, einen Messestand zum selbst gewählten Lerninhalt zu erstellen.. hierfür steht eine Auswahl zur Verfügung… aber auch eigene, frei gewählte Inhalte sind denkbar… Bildschirmfoto 2017-05-28 um 11.32.01

Hinweis: Das o.g. Vorgehen basiert auf der Idee von Uwe Reiners. Weiterführende Links finden sich hier oder in diesem Artikel (ab Seite 2). Danke an Uwe Reiners vom Studienseminar Kassel mit der Außenstelle Eschwege 🙂

So wurden Lernräume, die ein angenehmes Lernklima bereitstellen, entworfen, Verstärker- und Belohnungssysteme durchdrungen und theoretische Inhalte einfach, adressatengerecht und didaktisch/methodisch aufbereitet präsentiert… …hier nun ausgewählte Impressionen aus der Arbeit. Vielen Dank für das hohe Engagement… 😉

Moderation: Jörn E. von Specht

 

Evaluation des Moduls

Liebe EBB-ler des ersten Hauptsemesters, Feedback hat, wie Sie es bereits diskutiert und inzwischen bestimmt auch auf hier auf dem Blog gelesen  haben, in beiden Richtungen eine hohe Wirksamkeit. 🙂
Wir möchten uns nach den vier gemeinsamen Sitzungen nochmals bei Ihnen für die konstruktive Zusammenarbeit aber auch spaßige und fröhliche Zeit bedanken. Da wir, Katrin Kaiser und Jörn E. von Specht, das Modul zum ersten Mal gemeinsam verantwortet haben, war und ist uns Ihre Rückmeldung am Ende der gestrigen Veranstaltung sehr wichtig. Wir danken Ihnen für die Vielzahl an positiven Aspekten, welche Sie uns gespiegelt haben. Und Sie haben auch Optimierungsbedarfe angesprochen. Auch dafür vielen Dank. Ein Kritikpunkt (4 Nennungen, quasi nahezu die Hälfte) bezog sich auf unsere Teamarbeit und den hohen Redeanteil in den einzelnen Sitzungen. :[ Wir haben alle Inhalte, Abläufe, Materialien etc. stets im Team vorbereitet, besprochen und durchdacht, denn auch wir sind um ein hohes Maß an Professionalität bemüht. Allerdings sind Themen, wie Unterrichtsstörungen, Lehrerpersönlichkeit, Classroom-Management und die anderen Themen aus unserer Sicht nur schwer an vorgefertigten Texten festzumachen. Es gibt hierzu nicht DAS Rezept. Das Thematisieren und Beleuchten eigener Erfahrungen, das „Hilfeholen“ bei Kolleginnen und Kollegen bedarf aus unserer Sicht einen an sich sehr großen Raum für den Dialog, wie es beispielsweise auch bei der Kollegialen Fallberatung ein Novum ist. Welche Rolle Sie im Rahmen der Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen einnehmen, ob Sie sich Notizen anfertigen, Lösungsvorschläge oder selbst gewählte Passagen aus der aktuellen Literatur in die Runde geben, das obliegt auch Ihnen im Rahmen der Mitgestaltung der einzelnen Settings. Wir wünschen Ihnen auf diesem Wege weiterhin viel Erfolg bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben und Vorhaben im Rahmen Ihrer zweiten Ausbildungsphase. Nutzen Sie bitte gern Ihre Möglichkeiten bei der Mitgestaltung der kommenden Module.
Wir wünschen Ihnen eine ruhige besonnene Adventszeit

Katrin Kaiser & Jörn E. von Specht

Feedback – John Hattie’s Barometer zeigt deutlich nach oben

img_2808Feedback meint nach John Hattie Rückmeldungen zum kognitiven Lernen. Es gehört zu den wichtigsten Einflussfaktoren für den Lernerfolg und sorgt, professionell eingesetzt, für einen entscheidenden Lernzuwachs.“ Jedes Feedback hat laut Hattie und Timperley die Absicht, Unstimmigkeiten zwischen der augenblicklichen Leistung und den angestrebten Zielen zu beheben und sollte drei Fragen beantworten: Where am i going?, How am i going? und Where to next? Es geht also deutlich darum, die angestrebten Ziele und die erarbeiteten Strategien stets im Blick zu behalten um nach einer Evaluation des bisherigen Prozesses den oder die nächsten Schritte bestimmen zu können. Im Modell für wirksames Feedback geben Hattie und Timperley vier Ebenen an, in denen Feedback Wirkung zeigen kann. Den ausführlichen Auszug aus dem Handbuch „Kompetenzen fördern – aber wie?“ von Katrin Kaiser (Auftraggeber: Jürgen Franz, Staatliches Schulamt für den Landkreis-Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis) stellen wir Ihnen hier zum Download bereit.

…die vierte Sitzung am 29. November…

Heute wurde „gewebquestet“… nach einer kurzen Einführung in die Methode wurden die angebotenen Aufgaben gesichtet, der Kaffee nebenbei geschlürft, Bücher gewälzt, Ideen geboren und Kekse vernichtet. Selbstredend wurden auch wieder verschiedene Dienste wie Zeitwächter, Ermunterer u.a. vergeben… hier die ersten Impressionen aus der Zeit vor dem Frühstück…

… natürlich gab es, bevor es dann in die letzte Arbeitsphase ging ein leckeres, ausgedehntes Frühstück von 15 wunderbaren Minuten… 🙂

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… gegen 12.00 Uhr ging es dann an die Präsentationen der Arbeitsergebnisse. Drei Gruppen stellten ihre Ergebnisse vor… Vorgestellt wurden Präsentationen zu den Themen Lehrerpersönlichkeit, Unterrichtsstörungen in Bezug auf das Classroommanagement und Feedback.

Das Thema Lehrerpersönlichkeit drehte sich inhaltlich um Schülererwartungen, also, was Lernende von ihren Leherinnen und Lehrern erwarten. Lehrpersonen sollten durchaus „Entertainment-Qualitäten“ haben, dennoch aber nicht zu jugendlich geben. Hier wird in gewisser Weise eine Abgrenzung gewünscht. Unterrichtseinheiten, Stunden oder Sequenzen sollten nicht nur transparent, sondern auch didaktisch begründbar sein. Lernende wollen wissen, wozu sie die jeweiligen Lerninhalte benötigen. Interessen, Vorerfahrungen und Anknüpfungsmöglichkeiten für die weiteren Lernfortschritte sollten neben dem Umgang mit einer Fehlerkultur zentrale Elemente von Lernarrengements sein.

Darüber hinaus arbeiteten die Vortragenden Inhalte zum respektvollen Umgang untereinander (Lehrer-Schüler; Schüler-Schüler), zur Wertevermittlung und zu Lösungsansätzen im Kontext Schule heraus.

Nimmt man das Thema Lehrerpersönlichkeit in den Blick, so ist es Pflicht verschiedene Lehrertypen (der Coole, der Vermeider, die Süße) in den Fokus der Betrachtung zu ziehen.

Die zweite Präsentation stellte die Ergebnisse des WebQuest „Feedback“ vor. Das hier gezeigte Poster zeigt die Ergebnisse der Partnerarbeit.

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Im dritten Vortrag ging es um Unterrichtsstörungen. Ausgehend von der Definition, zeigten die Vortragenden Auslöser und Ursachen auf, grenzten Störungen durch Lernende von „Lehrerstörungen“ ab, gaben Empfehlungen im Umgang mit Unterrichtsstörungen, verwiesen auf Lösungsansätze und helfende vorbeugende Maßnahmen, nannten Tabus im Sinne von „vermeidbaren Fehlern“ und fassten die genannten Aspekte am Ende ihres Vortrages prägnant zusammen.

Die Präsentation kann hier geschaut werden.

Vielen Dank für die konstruktive Mitarbeit.

Planung der vierten Sitzung…

Liebe EBB-ler, wir hoffen Sie hatten einen schönen ersten Advent.
Am Dienstag werden wir unsere letzte gemeinsame Sitzung im Rahmen des Moduls EBB haben. Es wäre prima, wenn Sie für das Arbeiten im Modul ihre heimischen PCs, Großrechner, Notebooks, Tablets oder kleinen mobilen Endgeräte, so diese auch kleinere Texte oder Präsentationen erstellen können (ein Gerät für zwei Personen sollte reichen; Sie können das aber individuell gestalten) mitbringen…

Wir werden thematisch Ihren Wünschen Lehrerpersönlichkeit, Classroom-Management, Unterrichtsstörungen, Feedback, Interventionen gerecht und wollen in Kleingruppen dazu auch sehr gezielt im Netz recherchieren. So werden wir, was eben auch Ihren Wünschen entspricht, den Redeanteil in dieser Runde etwas knapper halten als in der letzten Sitzung 🙂 … Haben Sie noch Wünsche?
… natürlich wird es auch wieder ein prächtiges Frühstück geben.. wer von Ihnen bringt etwas mit? Sprechen Sie sich bitte ab…
Einen schönen Start in die Woche & bis Dienstag – Katrin Kaiser & Jörn E. von Specht

Setting Nr.3 – Kommunikatinsmodelle, Konflikteskalationsstufen & Co.

… die dritte Sitzung startete mit einer Standortbestimmung… Fragen wie:

  1. Wie ist es Ihnen seit dem letzten Treffen ergangen?
  2. Welche Fragen vom Thema „ClassroomManagement & Unterrichtsstörungen“ sind übriggeblieben?
  3. Welche Erfahrungen im Umgang mit Ihren „schwierigen Schülern“ haben Sie seitdem gemacht?
  4. Was ist im Einzelnen geschehen?
  5. Was macht das Ganze für Sie so schwierig? standen im Mittelpunkt.

Danach ging es um gelungene Kommunikation, um Unterrichtstörungen und eben auch um die Konflikteskalationsstufen nach Glasl.

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Zur Thematik Unterrichtsstörungen finden sich neben den im Literaturverzeichnis angegebenen Hinweisen auch auf SCOOK.de zahlreiche interessante Dokumente Nach einer unkomplizierten Anmeldung findet sich hier jede Menge an brauchbaren Artikeln.

Am Ende war allen klar, dass Regelwerke allein nicht der Schlüssel zum Erfolg sind… „Intelligentes Loben“ ist der Bringer … und wenn dieses Lob auch noch materialgestützt daherkommt, dann ist die Freude groß.. hier ein Candy-Grabber im Seminareinsatz … Belohnung „oldschool“-ohmannomannnn 🙂

candy-grabber-ebb… und was im Seminar die Tauglichkeit bewiesen hat, das funktioniert dann 100%-ig auch im ganz „harten Einsatz“…

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Classroom-Management… das ist für mich… – Modulsitzung, die Zweite…

legokasten_ebbDieser Frage wurde im Rahmen der Modulsitzung mittels der Methode Design Thinking nachgegangen… Hier das erste Hauptsemester am Studienseminar Eschwege in der Lernwerkstatt Grebendorf mitten in den Denkprozessen. Den vierstufigen Prozess haben wir hier in Bildern noch einmal zusammengefasst… Nachdenken , Erinnern, Vorstellen und Schlussfolgern

Fragen & Denkanstöße wie: „Stellen Sie sich vor, Sie könnten in die Zukunft schauen und sich selbst in 15 Jahren als Lehrperson sehen“ oder „Denken Sie über Lehrerinnen oder Lehrer nach, die Sie besonders bezüglich Umgang mit Unterrichts-störungen beeindruckten oder dies noch tun.“ regten kreative Prozesse an. Die Methode regte satte Diskussionen an. Katrin Kaiser belegte mittels Autoritätsbeweis an Hand klassischer Literatur die Richtigkeit unserer Denkansätze 🙂

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Hier noch ein Verweis auf einen Artikel von Christoph Eichhorn zur Thematik. Klick!bildschirmfoto-2016-11-24-um-10-50-31

Ein ebenfalls sehr lesenswerter Artikel zur Thematik Unterrichtsstörungen findet sich hier.

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Am Ende entstand für jeden Teilnehmer eine Art Arbeitsdefinition zum Begriff Classromm-Management. Vielen Dank für die Mitarbeit.

Ein weiterer Dank gilt dem Mauszentrum Gießen, welches uns die Lego Education Built to Express-Kästen zur Verfügung gestellt hat.